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In Peru leben derzeit ca. 28 Millionen Menschen. Dabei ist Peru neben Bolivien und Guatemala eines der drei Länder mit mehrheitlich indianischer Bevölkerung. 45 Prozent der Einwohner sind indianischer Abstammung, sie gehören überwiegend zu den Quechua (40 %) und Aymará (5 %) sprechenden Völkern. Etwa 37 % der Einwohner sind Mestizen, 15 % sind europäischer Abstammung und die übrigen 3 % sind teils afrikanischer, teils asiatischer Abstammung.
Die durch Landflucht ausgelöste hohe Zuwanderung in die Hauptstadt, in der rund ein Drittel der Bevölkerung konzentriert ist, hat große soziale Probleme zur Folge: Ein erheblicher Teil vor allem der indigenen Bevölkerung in Lima lebt unterhalb bzw. am Rande der Armutsgrenze.
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Peru grenzt im Norden an Ecuador und Kolumbien, im Osten an Brasilien, im Südosten an Bolivien, im Süden an Chile und im Westen an den Pazifik. Mit einer Gesamtfläche von 1.285.220 Quadratkilometern ist Peru nach Brasilien und Argentinien das drittgrößte Land Südamerikas.
Dabei besitzt Peru drei völlig unterschiedliche Klimaregionen. Im Westen, die Costa (Küste), die ca. 11% der Gesamtfläche ausmacht und aus einer trockenen Wüstenlandschaft besteht. Im Inneren, die Sierra (Anden, Hochland), das von hohen Gipfeln und tief eingeschnittenen Tälern geprägte Anden Hochland. Im Osten findet sich die Selva (Regenwald), das mit 64% die größte Fläche in Peru einnimmt und geprägt ist vom immer grünen Regenwald des Amazonas Tieflandes.
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Generell ist festzustellen, dass Peru ein ganzjährig zu bereisendes Land ist. Das Klima richtet sich nach der jeweiligen Region des Landes.
In den peruanischen Anden beschränken sich die Jahreszeiten auf eine Regen- und eine Trockenzeit. Im November, Dezember, zu Beginn der Sommerzeit, fallen die ersten Regentropfen. Die Monate Januar, Februar und März sind zumeist recht regenreich. Dabei ist es erstaunlich, wie schnell sich nach einem heftigen Wolkenbruch der Himmel wieder klärt und die Sonne scheint. Die Temperaturen schwanken zwischen 12° und 25°C.
Die eigentliche Trockenzeit, erstreckt sich von Mai bis Oktober. Besonders in den Hochlagen der Anden gibt es in dieser Zeit extreme Temperaturunterschiede zwischen Tag und Nacht sowie zwischen Sonne und Schatten (Höhenklima). Während man tagsüber in der Sonne richtig ins Schwitzen kommen kann, sind die Nächte sehr kalt, vor allem in den Monaten Juni und Juli, wenn in den Bergen außerhalb der Stadt die nächtlichen Temperaturen manchmal unter Null liegen.
An der Küste ist es sehr trocken und heiß. Während der Sommermonate (Dezember bis April) ist der Himmel meist klar, allerdings ist es feucht-warm mit Temperaturen zwischen 25 und 32 Grad Celsius. Während dem Rest des Jahres bildet sich noch zusätzlich ein dichter Hochnebel, der nur selten die Sonne durch lässt.
Im Einzugsgebiet des Amazonas ist das Klima durch ein Tageszeitenklima bestimmt. In der Region beträgt die Jahresmitteltemperatur ca. 26 °C und der Jahresniederschlag erreicht bis zu 3800 mm. Durch die starken Niederschläge kann es zu Überschwemmungen und Erdrutschen kommen, die zu Straßensperrungen führen können.
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Die Flora Perus ist sehr abwechslungsreich und vielfältig. In den trockenen und sandigen Küstenebenen wachsen nur wenige Gräser und Sträucher. In den Regenwaldregionen findet man hingegen eine große Fülle an Pflanzen. Vertreter dieser Vegetationen sind unter anderem Kautschuk- und Mahagonibäume und Vanillepflanzen. Im Hochgebirge liegt auf Grund der natürlichen Bedingungen nur eine spärliche Pflanzenvielfalt vor. Hier wachsen hauptsächlich Trockenpflanzen, wie etwa Kakteen und Mesquiten.
Perus „Nationalpflanze“ ist die Cantua (Cantua buxifolia), ein zwei bis drei Meter hoher Strauch mit langen, glockenförmigen Blüten aus der Familie der Sperrkrautgewächse, der in 1200 - 3800 Meter Höhe wächst.
Ebenso wie die Flora hat auch die Tierwelt Perus eine große Vielfalt zu bieten. In der Küstenebene und auf den Küsten vorgelagerten Inseln leben Möwen und Seeschwalben, Eidechsen, Skorpione, Robben und Pinguine. Tiere der fruchtbareren Regionen im Osten sind beispielsweise Gürteltiere, Alligatoren, Jaguare, Pumas, Papageien und Flamingos. Das Nationaltier Perus, den roten Felsenhahn (Rupicola peruviana), findet man im Manu-Nationalpark.
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1. Januar: Neujahr
Februar/März: Carneval (jeden Sonntag)
März/April: Ostern (Gründonnerstag (Jueves Santo) bis Ostersonntag)
1. Mai: Dia de los Trabajadores (Tag der Arbeit)
Mai/Juni: Dia del Corpus (Fronleichnam)
14. Juni: Dia de los Campesinos (Tag der Bauern)
29. Juni: El Día de San Pedro y San Pablo (St. Peter und Paul)
28. Juli: Unabhängigkeitstag
29. Juli: Nationalfeiertag
15. August: Virgen de la Asunción (Mariä Himmelfahrt)
30. August: Santa Rosa de Lima (Tag der Heiligen Rosa von Lima)
8. Oktober: Tag der Marine
9. Oktober: Dia de la Dignidad Nacional (Tag der Nationalen Würde)
1./2. November: Allerheiligen
8. Dezember: Virgen de la Concepción (Fest der Unbefleckten Empfängnis)
25. Dezember: Weihnachten
31. Dezember: Noche de San Silvestre (Silvester)
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